Kolumne
10.01.2018

Gibt’s noch Fragen?

Urs Bloch, Mediensprecher.

Urs Bloch, Mediensprecher.

Urs Bloch

Die Zeit zu Beginn eines neuen Jahres bietet Gelegenheiten zum Grübeln. Die Tage sind kurz, die Nächte lang und es gibt etliche ruhige Stunden – ein guter Nährboden, um ein paar Gedanken spriessen zu lassen. Beim launigen Nachdenken kommt man zur Einsicht, dass es viele nicht abschliessend beantwortete Fragen gibt, die einen treu durchs Leben begleiten. Es sind die grossen Fragen der Philosophie und es sind die kleinen Fragen des täglichen Lebens. Hier eine kleine Auswahl:

- Wann findet der erste Autofahrer in Olten einen freien Parkplatz dank dem Parkleitsystem?

- Haben zwei Menschen, die dasselbe erlebt haben, auch dasselbe empfunden?

- Wieso sind viele Verpackungen so verschweisst, dass man sie nur mit roher Gewalt öffnen kann?

- Welches Gefühl ist stärker: Neid oder Empathie?

- Wieso gibt es in Olten so viele Brillen- und Hörgerätegeschäfte?

- Gibt es noch Solidarität?

- Gibt es die Welt um mich herum wirklich oder ist sie nur ein Konstrukt meiner Gedanken?

- Was macht glücklicher – Musik hören oder Musik machen?

- Wie beschreibt man den Duft von frisch gefallenem Regen an einem Sommertag?

- Wird unsere Gesellschaft immer unverbindlicher?

- Wo wohnt die Seele?

- Wann bin ich wirklich glücklich?

- Wie merkt man, dass es an einem Fest am schönsten ist, damit man genau in diesem Moment gehen kann?

- Wo ist im Oltner Strandbad der Sandstrand?

Die meisten dieser Fragen werden wohl auch in einem Jahr noch aktuell sein. Eines ist aber klar: Wer immer wieder Fragen stellt, der bleibt lebendig.

update AG - Agentur für Kommunikation