Stadt
11.10.2017

So könnte eine Trendsporthalle in Olten aussehen

Ab nächstem Montag, 16. Oktober werden in der FHNW Architektur-Modelle und Visualisierungen für das Trendsporthallen-Projekt in Olten präsentiert. (Bild: ZVG)

Ab nächstem Montag, 16. Oktober werden in der FHNW Architektur-Modelle und Visualisierungen für das Trendsporthallen-Projekt in Olten präsentiert. (Bild: ZVG)

Trendsporthalle Olten Ab Montag, 16. Oktober werden an der FHNW elf verschiedene Architektur-Entwürfe für eine Trendsporthalle in der Region Olten gezeigt. Auch in Sachen Standort hat sich bei der Genossenschaft etwas getan: Für das Gelände der alten Heilsarmee-Brocki ist bereits eine Machbarkeitsstudie im Gange.

Viviane Weber

Seit der Generalversammlung im vergangenen Juni wurde es etwas ruhiger um die Genossen- schaft, die seit gut zwei Jahren eine Trendsporthalle für Kletter- und Skatefans in der Region Olten plant. Nun zeigt sich jedoch: Hinter den Kulissen gingen die Arbeiten weiter. So lädt die Genossen- schaft am kommenden Montag, 16. Oktober zu einer besonderen Vernissage ein. In der FHNW Olten werden insgesamt elf Architektur-Entwürfe für eine Trendsporthalle in der Region Olten ausgestellt.

Entwürfe sollen Inputs geben

Entstanden sind die Entwürfe im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Institut Architektur der FHNW in Muttenz (BL). Während des Frühjahrssemsters hatten 20 Architektur-Studierende unter der Leitung von Professor Dominique Salathé die Aufgabe, anhand eines vorgegebenen Raum- programmes Architekturmodelle und -pläne für die Trendsporthalle zu erstellen. «Das Raum- programm und alle Grössenangaben entsprechen dabei genau unseren Projektplänen», erklärt Petra Waldburger, MA Architektin FH und Baubeauftragte der Trendsporthalle Olten. Sie hat die Zusammenarbeit mit dem Architektur-Institut der FHNW vorangetrieben. «Nicht nur, weil ich einst selbst dort studierte, sondern auch weil die Modelle uns wertvolle Inputs für die Zukunft geben können.» Die Entwürfe wurden für fiktive Standorte in der Region Olten wie die Sportwiese hinter der Stadthalle erstellt und können nicht eins zu eins umgesetzt werden. Dennoch stellen sie laut Waldburger eine gute Vorarbeit für die weiteren Schritte dar und helfen bei der Konsensfindung. «Ausserdem ist der Standort bei den besagten Architektur-Entwürfen nicht so entscheidend. Vielmehr stehen bei der Semesteraufgabe architektonische Fragen wie die Raumorganisation, sprich eine effiziente Nutzung der vorhandenen Fläche, sowie die Tragwerksplanung im Vordergrund», meint Waldburger.

Vernissage und Austausch an der FHNW

Von den insgesamt 20 eingereichten Arbeiten werden ab kommendem Montag, 16. Oktober die elf besten Entwürfe im Atrium A der FHNW Olten gezeigt. Die Ausstellung bietet laut Waldburger auch eine optimale Gelegenheit, um das Projekt Trendsporthalle Olten genauer kennenzulernen. «An der Vernissage werden zahlreiche Genossenschaftsmitglieder zugegen sein und gerne Fragen beantworten.»

Konkretere Schritte in Oltner Industrie

Nebst der Architektur-Ausstellung sind auch konkretere Schritte in Sachen Standortwahl für die geplante Trendsporthalle Olten im Gange. Wie bereits an der GV im vergangenen Sommer erwähnt, hat die Genossenschaft derzeit zwei Standorte in Aussicht: die alte Heilsarmee-Brocki in der Oltner Industrie sowie das Tenniscenter Trimbach. Das Center soll saniert beziehungsweise erweitert werden und einige Aktionäre hegen Pläne, dass einer der vier Tennisplätze von den Trendsportlern umgenutzt werden könnte. «In Richtung Trimbach wurden seit der GV jedoch noch keine weiteren Schritte eingeleitet. Wir warten dort noch auf den Bescheid der AG», so Waldburger. Konkreter wurde es seit Juni jedoch in Sachen alte Heilsarmee-Brocki. Für dieses Grundstück ist eine vom Eigentümer beauftragte Machbarkeitsstudie im Gange, die bis Ende Jahr abgeschlossen sein wird. «Wir klären die Machbarkeit des Projektes sowohl bezüglich der behördlichen Bauvorschriften als auch der Grösse und Breite des Grundstückes ab», erklärt Architekt Carlo Della Giacoma, dessen Firma «Della Giacoma & Krumenacher» die Studie durchführt. Della Giacoma ist zudem selbst ein Mitglied der Genossenschaft und in der Arbeits- gruppe «Bau» tätig.

Nötige Bauhöhe gegeben

Bislang stünde fest, dass in der besagten Zone mit 20 Metern genug hoch gebaut werden darf und auch die Grundstücksfläche mit 800 m² genügend gross für die Raumplanung wäre. «Einzig die schmale Breite von 20 Metern ist etwas einschränkend. Aber ansonsten wäre der Bauplatz sicherlich geeignet», so Della Giacoma. Ob das Trendsport-Projekt wirklich in der Oltner Industrie realisiert werden kann, wird sich wohl erst im nächsten Jahr zeigen.

Ausstellung:
«Trendsporthallen im Modell»
Atrium A, FHNW, Von Roll-Strasse 10, Olten
16. bis 20. Oktober, 8 bis 21 Uhr
21. Oktober, 8 bis 17 Uhr
Vernissage: Mo, 16. Oktober, 18 Uhr

www.trendsporthalleolten.ch

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