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22.09.2021

Eine ladenspezifische Kunstinstallation

Der Künstler Philipp Hänger behandelt Bilder nicht als in sich abgeschlossene Narrative, sondern als Geflecht offener Erzählungen. (Bild: ZVG)

Der Künstler Philipp Hänger behandelt Bilder nicht als in sich abgeschlossene Narrative, sondern als Geflecht offener Erzählungen. (Bild: ZVG)

Im Tee- und Kunstladen links&rechts in Olten zeigt der Aargauer Künstler Philipp Hänger unter dem Titel «Pot-ou-fou» vom 23. September bis zum 16. Oktober eine ladenspezifische Kunstinstallation. Philipp Hänger behandelt Bilder nicht als einzelne, in sich abgeschlossene Narrative, sondern als Geflecht offener Erzählungen. In einer Welt der Gleichzeitigkeit und Vernetzung ist seine Arbeit ein Weg, durch kunstvolle Vermischung vieler, aber ausgewählter Fragmente ein neues Substrat für endlos viele Geschichten, Perspektiven und Denkweisen entstehen zu lassen. So bringt die Komposition «Pot-au-fou» die Komponenten aus dem realen und digitalen Raum auf kleiner Flamme zusammen.

Zahlreiche Projekte im In- und Ausland

Philipp Hänger ist 1982 im Kanton Basel-Stadt geboren und in Basel-Landschaft aufgewachsen. Nach dem Gestalterischen Vorkurs an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) hat er an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Aarau einen Diplomabschluss in Industrial Design erlangt. Es folgte ein Trainee-Programm bei Fuseproject New York unter der Leitung von Ives Béhar.

Von 2012 bis 2015 absolvierte Hänger den Master of Fine Arts an der Zürcher Hochschule der Künste. Seither realisierte er zahlreiche Projekte im In-und Ausland. 2018 erhielt er die Erstpublikation «Primeur» vom Aargauer Kuratorium verliehen. Der Künstler lebt und arbeitet in Aarau und Lenzburg.

Die Ausstellung ist während den Ladenöffnungszeiten frei zugänglich: von Mittwoch bis Freitag von 13 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 16 Uhr. mgt

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