Im Gespräch
29.05.2019

Die Hoffnung lebt weiter

Vor über 150 Personen trugen die Aktivisten der Gruppe Klimabewegung Olten symbolisch die Erde in einem bemalten Sarg zu Grabe. (Bild: ZVG)

Vor über 150 Personen trugen die Aktivisten der Gruppe Klimabewegung Olten symbolisch die Erde in einem bemalten Sarg zu Grabe. (Bild: ZVG)

Internationaler Klimastreik Anlässlich des internationalen Klimastreiks am Freitag, 24. Mai trugen Aktivisten der Gruppe Klimabewegung Olten vor über 150 Personen symbolisch die Erde in einem bemalten Sarg zu Grabe.

Am internationalen Klimastreik am vergangenen Freitagmittag trugen Aktivisten der Gruppe Klimabewegung Olten vor über 150 Personen symbolisch die Erde in einem bemalten Sarg zu Grabe, um auf den Zustand der Erde und die Herausforderungen des Klimawandels aufmerksam zu machen. Doch während der Trauerrede wendete sich die Stimmung zum Guten: Der Sargdeckel wurde angehoben und brachte Erde zum Vorschein. Aktivistinnen pflanzten Tomatensetzlinge in den Sarg und setzten damit ein Zeichen dafür, dass noch Hoffnung besteht, wenn jetzt gehandelt wird. Nach den bekannten Parolen wie etwa «Öllobbyischte – ab id Chischte» oder «Was weimer? – Klimagrächtigkeit!» forderten zwei Aktivistinnen in ihrer Rede dazu auf, die vor wenigen Wochen lancierte Gletscherinitiative zu unterstützen, welche fordert, die CO2-Emissionen bis 2050 auf Netto Null zu senken. Anschliessend sangen die Demonstrierenden das Lied «Rettet üsi Zuekonft», welches Kantischülerin Rebecca Rutschi zur Melodie von «We will rock you» von Queen geschrieben hatte. Auch dieses Mal war Platz für spontane Reden. Eine spontane Rednerin stellte fest, dass es bei der Zukunft der Erde keine zweite Chance gäbe, anders als bei Schularbeiten. Auch diese würden manche in die Zukunft aufschieben, anstatt die Arbeit sofort anzugehen. Am Schluss des Streiks verteilte die Aktivistengruppe Pflanzensamen an die Demonstrierenden und gab ihnen damit symbolisch ein Stück Hoffnung mit. ZVG

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