Stadt
08.07.2020

Die Quelle des Lebens

Das Haus der Museen hat sich dem Wasser verschrieben (v.l.): die Leiterin des Historischen Museums Luisa Bertolaccini, Fotograf Michel Roggo, die Leiterin des Archäologischen Museums Kanton Solothurn Karin Zuberbühler und der Leiter des Hauses der Museen und des Naturmuseum Dr. Peter F. Flückiger. (Bild: mim)
In seinem Vortrag erzählte der Fotograf Michel Roggo von seinen Abenteuern rund um die Welt. (Bild: mim)

Das Haus der Museen hat sich dem Wasser verschrieben (v.l.): die Leiterin des Historischen Museums Luisa Bertolaccini, Fotograf Michel Roggo, die Leiterin des Archäologischen Museums Kanton Solothurn Karin Zuberbühler und der Leiter des Hauses der Museen und des Naturmuseum Dr. Peter F. Flückiger. (Bild: mim)

Das Haus der Museen hat sich dem Wasser verschrieben (v.l.): die Leiterin des Historischen Museums Luisa Bertolaccini, Fotograf Michel Roggo, die Leiterin des Archäologischen Museums Kanton Solothurn Karin Zuberbühler und der Leiter des Hauses der Museen und des Naturmuseum Dr. Peter F. Flückiger. (Bild: mim)
In seinem Vortrag erzählte der Fotograf Michel Roggo von seinen Abenteuern rund um die Welt. (Bild: mim)

In seinem Vortrag erzählte der Fotograf Michel Roggo von seinen Abenteuern rund um die Welt. (Bild: mim)

Haus der Museen Die Sonderausstellung «Süsswasser: Quelle des Lebens» zeigt faszinierende Bilder von Gewässern des Fotografen Michel Roggo. Daneben stellen auch die Museen das Thema Wasser in den Mittelpunkt. Die Ausstellung ist noch bis am 18. Oktober zu sehen.

Anlässlich der Vernissage zur neuen Sonderausstellung «Süsswasser: Quelle des Lebens» war am Donnerstag, 25. Juni der international bekannte Fribourger Fotograf Michel Roggo zu Gast in Olten. Seine farbenprächtigen Bilder, die im Rahmen seines «Freshwater Project» oder auch «Süsswasser Projektes» entstanden, sind im vierten Stock des Hauses der Museen ausgestellt. Während sieben Jahren hat Roggo auf zahlreichen Kontinenten und unter den verschiedensten Bedingungen Gewässer fotografiert - von oben, vom Land und von unten. Der einstige Lehrer machte das Fotografieren mit 40 Jahren zum Beruf und publizierte seine Bilder in renommierten Medien wie GEO, BBC Wildlife Magazine, Schweizer Fernsehen und Mare, um nur einige zu nennen. Der zahlreich ausgezeichnete 68-jährige Fotograf, der vor sechs Jahren im Baikalsee in Sibirien mit dem Tauchen begonnen hat, arbeitete zuvor meist mit dem Stativ, hat sich jedoch in seinem «Freshwater Project» vermehrt selbst ins Wasser gestürzt. Von abenteuerlichen Flugzeuglandungen mitten im nirgendwo, dem Tauchen mit Piranhas sowie dem Fotografieren im Schneesturm erzählte Roggo humorvoll in seinem Vortrag. Vierzig angemeldete Personen lauschten seinen Berichten bei einem Plättchen und einem Glas Wein. Trotz der grossen Erfolge und seiner Reisen rund um die Welt ist der Fribourger bescheiden geblieben und schwärmte von den Schweizern Gewässern, die ebenfalls gezeigt wurden. «Vielmals sind unsere Schweizer Seen trüb, also eine Art Blackbox, die mich neugierig macht. Trotzdem bergen die Schweizer Gewässer eine grosse Vielfalt, sofern sie nicht mit einem Kraftwerk gebremst werden», so Roggo, der im Gespräch auch klarstellt: «Mein Motor ist die Neugier und das Bild steht im Fokus. Doch natürlich ist es schön, wenn meine Fotografien im Bereich Naturschutz helfen können.»

Führungen zum Thema Wasser

Auch das Haus der Museen widmet sich dem Thema Wasser. Das Archäologische Museum zeigt eine Auswahl originaler Funde aus Solothurner Gewässern und eine Videoinstallation von Peter Aeschmann. Das Historische Museum thematisiert die Wasserversorgung und bietet Rundgänge an. Das Naturmuseum gibt anhand verschiedener Organismen einen Einblick in die Anpassungen, welche ein Leben im Wasser erfordert. Das Programm finden Sie auf der Webseite des Hauses der Museen, wo auch die Corona-Schutzmassnahmen aufgeführt sind. mim/ZVG

www.hausdermuseen.ch

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