Stadt
25.08.2021

Sharing-Projekt lanciert

Karin Büttler-Spielmann übergibt am Oltner Bahnhof das Ausrufezeichen an Raphael Schär-Sommer. (Bild: Thomas Bachmann)

Karin Büttler-Spielmann übergibt am Oltner Bahnhof das Ausrufezeichen an Raphael Schär-Sommer. (Bild: Thomas Bachmann)

Projekt Die Energiestädte und der Kanton Solothurn haben ein umfassendes Sharing-Projekt lanciert. Dazu unternahm ein Ausrufezeichen eine Stafetten-Reise durch den Kanton Solothurn.

Am Donnerstag, 19. August, haben die Energiestädte Grenchen, Olten, Solothurn, Zuchwil und die Region Thal sowie der Kanton Solothurn das umfassende Sharing-Projekt «smart!mobil» lanciert. Dazu ging ein lebensgrosses Ausrufezeichen, das Symbol des Projekts smart!mobil, jeweils zusammen mit einem Mitglied vom Patronatskomitee auf die Reise von Grenchen nach Solothurn, Zuchwil über Balsthal nach Olten. In jeder Gemeinde wurden ein oder mehrere (Mobilitäts-)Sharing-Angebote präsentiert und genutzt.

Mit der Reise des Ausrufezeichens zeigen die Energiestädte, mit welchen vielfältigen Mobilitätsangeboten man clever unterwegs sein kann und wie sich diese smart kombinieren lassen. Ausserdem wurde durch die Weitergabe des Ausrufezeichens von einer Person an die andere auch symbolisch der Gedanken des «Sharing» aufgezeigt.

Nach Stationen in Grenchen, Solothurn, Zuchwil und im Wander- und Bikerparadies Naturpark Thal traf Karin Büttler-Spielmann am Eisenbahnknotenpunkt Olten am Bahnhof auf den Oltner Stadtrat Raphael Schär-Sommer. Für eine Weiterfahrt konnte man das private Auto auf einem Park+Ride-Parkplatz stehen lassen und in den öffentlichen Verkehr umsteigen. Raphael Schär-Sommer nahm zusammen mit seinem neuen Begleiter den Bus. Da das Transportieren grösserer Lasten über weitere Strecken mit dem ÖV zu umständlich ist, engagierte er kurzerhand den Velo-Lieferdienst Collectors. Sie übernahmen das Ausrufezeichen an der nächsten Bushaltestelle und fuhren es zu seinem nächsten Ziel. Auf dem Weg durch das Quartier Olten-Ost kamen sie an der RestEssBar vorbei und nahmen einen Korb mit geretteten Früchten mit. Der Fahrer merkte sich zudem das Datum des nächsten ZeitTauschTreffens, das regelmässig im Quartier stattfindet. Er sucht nämlich noch jemanden, der seine Wohnung neu streicht und bietet im Gegenzug jemand anderem seine Dienstleistung als Hobby-Fahrradmechaniker an.

Im Coworking-Space juraLAB übernahm Christoph Zeier, Leiter neue Mobilitätskonzepte PostAuto AG, das Ausrufezeichen. Die geteilten Büroräumlichkeiten mitten in der Stadt sind aus seinem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Sie machen das Pendeln überflüssig und bieten trotzdem die Möglichkeit, in einer professionellen Büroumgebung zu arbeiten. In einem der Meetingräume loggte sich Christoph Zeier zu einer wichtigen Online-Besprechung mit Teilnehmenden aus der ganzen Schweiz ein. Vorher holte er sich zur Stärkung noch einen Apfel aus dem Korb mit geretteten Früchten, welcher als Teil der Tagesverpflegung für Kunden im Coworking-Space bereit steht.

Zur Unterstützung der Projektziele und des Sharing-Gedankens war ein lokales Patronats-Komitee mit bekannten Persönlichkeiten aus Politik, Sport, Mobilität und Kultur gegründet worden. Sie setzen sich für eine umweltverträgliche und zukunftsgerichtete Mobilität ein. Dazu gehört beispielsweise die Nutzung von Sharing-Angeboten und neuen Mobilitätslösungen.

2020 haben die Energiestädte Grenchen, Olten, Solothurn, Zuchwil und die Region Thal sowie der Kanton Solothurn mit dem Projekt smart!mobil eine Prämierung und Förderung an der zweiten Smart City Innovation Challenge von EnergieSchweiz gewonnen Diese zeichnet innovative Smart City-Projekte und Ideen aus.

Seit über zehn Jahren arbeiten die Energiestädte erfolgreich mit dem Kanton Solothurn zusammen über das Programm so!mobil an einer nachhaltigen und effizienten Mobilität. Dabei ist auch das Projekt smart!mobil entstanden. In den nächsten zwei Jahren (2021 bis 2022) wollen die Energiestädte gemeinsam mit dem Kanton und diversen Partnern das clevere Kombinieren und Teilen von Zeit, Gegenständen, Fahrzeugen und vielem mehr fördern. pd

www.so-mobil.ch/smart-mobil/

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