Stadt
15.09.2021

165 Bachelor- und Master-Diplome vergeben

Das Cello-Duo Lumena sorgte bei der Diplomfeier in der Aula für musikalische Auflockerung. (Bild: ZVG)

Das Cello-Duo Lumena sorgte bei der Diplomfeier in der Aula für musikalische Auflockerung. (Bild: ZVG)

Diplomfeier 120 Bachelor- und 45 Master-Absolvierende der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW konnten am 7. September ihr Diplom entgegennehmen. Die Feier im kleinen Rahmen auf dem FHNW-Campus und ein Live-Stream für Angehörige sorgten für einen gebührenden Studienabschluss.

Tanja Manser, Direktorin der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW, sprach den Absolvierenden an der Diplomfeier am vorletzten Dienstag ihre Gratulation aus und betonte: «Sie haben Ihre Abschlussarbeiten unter erschwerten Bedingungen durchgeführt und an die veränderten Bedürfnisse der Unternehmen in der Pandemie angepasst. Eine Ressource hierfür war sicherlich Ihre fundierte Ausbildung, eine andere aber auch Ihre Flexibilität, Ihre Kreativität und Ihr Innovationsstreben. Darauf dürfen Sie besonders stolz sein.»

Die Diplomrede hielt Stefan Heer, der als CEO von Leadnow die Führungskompetenz seiner Kunden stärkt. Er berichtete, wie er nach zehn Berufsjahren als Elektroingenieur beschloss, Psychologie zu studieren: «Unsere Welt braucht Psychologie. Wir Psychologen sollten unsere Rollen jedoch geschickt wählen, damit uns die Welt auch zuhört.» Er gratulierte den Diplomandinnen und Diplomanden zum erfolgreichen Abschluss und wünschte ihnen Erfolg und Lust beim Suchen und Finden anschlussfähiger Rollen.

Ausgezeichnete Bachelorarbeit zu virtueller Kooperation

Im Rahmen der Diplomfeier wurden die besten Abschlussarbeiten gewürdigt. Raphael Gschwend erhielt den Preis für die beste Bachelorarbeit. Darin verglich er zwei virtuelle Kollaborationsplattformen der SBB, zeigte deren Stärken und Schwächen auf und leitete konkrete, wertvolle Empfehlungen für die Weiterentwicklung ab. Die Arbeit zeigt eindrücklich, wie Wissen und Methoden der Psychologie im Schnittbereich zwischen Mensch und Technologie eingesetzt werden können.

Beste Masterarbeit behandelt hochaktuelles Thema

Der Preis für die beste Masterarbeit ging an Sandro Fernandes, der die Umsetzung der neuartigen Arbeitsform Holokratie beim Dienstleistungsunternehmen PostNetz untersuchte. Er zeigte die Spannungsfelder auf, vor denen Organisationen wie auch die einzelnen Mitarbeitenden stehen, wenn die Bedeutung von Selbstorganisation erhöht wird und bisherige hierarchische Strukturen hinterfragt und abgebaut werden. Seine Ideen für eine gesundheits-förderliche Umsetzung von agilen Arbeitsformen sind innovativ, praxisrelevant und daher von grossem allgemeinem Nutzen.

Musikalisch umrahmt wurde die Diplomfeier durch das Cello-Duo Lumena. Auf einen gemeinsamen Apéro wurde aufgrund der aktuellen Lage verzichtet. Dafür erhielten alle Diplomandinnen, alle Diplomanden eine reich gefüllte Apéro-Tasche für eine anschliessende Feier im kleineren Kreis. mgt

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