18.02.2015

Begegnungswoche für alle Sinne

Betriebsleiterin Timna Tal (links) und Christiane Creutzburg, die eine schriftliche Arbeit über das Begegnungszentrum Cultibo verfasste. mim)

Betriebsleiterin Timna Tal (links) und Christiane Creutzburg, die eine schriftliche Arbeit über das Begegnungszentrum Cultibo verfasste. mim)

Woche der Begegnung Vom Donnerstag, 26. Februar bis Freitag, 6. März findet erstmals die Woche der - Begegnung statt. Ins Leben gerufen wurde der Anlass - im vergangenen Jahr durch das Cultibo-Team.

Von: Mirjam Meier

Christiane Creutzburg zog mit ihrem Mann vor viereinhalb Jahren von Deutschland ins Bifangquartier in Olten. Somit beschäftigte sie das Thema Integration auch persönlich: «Wir wurden sehr herzlich aufgenommen.» Im Rahmen ihres Psychologie-Studiums an der Fernuniversität Hagen absolvierte sie ein Praktikum im Begegnungszentrum Cultibo und verfasste für das Fach «Sozialpsychologische Gemeindpsychologie» eine schriftliche Arbeit über das Cultibo. «Es war erstaunlich, denn was ich in der Theorie lernte, wurde im Cultibo, also in der Praxis, umgesetzt. Dies geschah rein intuitiv und losgelöst von theoretischen Richtlinien», erinnert sie sich. Creutzburg nahm mit der Cultibo-Leitung Kontakt auf, um ihre Arbeit zu präsentieren. «Nach Absprache mit der Betriebskommission waren alle der Meinung, dass wir die Arbeit öffentlich zugänglich machen, aber gleichzeitig auch den Anlass ausbauen wollen», erzählt Timna Tal, Leiterin des Begegnungszentrums Cultibo und fügt an: «Wir wollten die Tätigkeit des Begegnungszentrums erfahrbar machen, Veranstaltungen organisieren, die zu Begegnungen führen und auch die andere Stadtseite ins Programm miteinbeziehen.» So schlossen sich immer mehr Institutionen der Woche der Begegnung an und das einstige Einzelprojekt wuchs zu einer Begegnungswoche heran.

«Mein Olten»

Eröffnet wird die Woche mit demDokumentarfilm «Neuland» von Anna Thommen, der im Kino Lichtspiele gezeigt wird (Vorstellungen auch am Samstag, Sonntag und Montag, jeweils um 18 Uhr). Am Dienstag wird im Begegnungszentrum Cultibo die Ausstellung «Mein Olten» von Christiane Creutzburg eröffnet. Sie porträtierte Menschen aus Olten und Umgebung, die von eigenen Erfahrungen mit Integration, Ausländern und «ihrem» Olten erzählen. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Semsterarbeit eines vierköpfigen Studententeams der FHNW.

Woche für alle Sinne

Auch bestehende Cultibo-Veranstaltungen wurden in der Woche der Begegnung eingeflochten. Am Samstagvormittag, 28. Februar, wird Silvia Büchi von der Fachstelle Integration der Stadt Olten über den Tag der Nachbarn, welcher am 29. Mai zum zweiten Mal in Olten stattfindet, informieren und zur Teilnahme aufrufen. Am Abend findet anlässlich des «Samschtigs-Cultibo» ein Spiele-Abend statt. Am Sonntag, 29. Februar, geht es musikalisch weiter. Erstmals findet die Chorprobe des von Sandra Rupp Fischer, Musikschulleiterin Olten und Leiterin des St. Marienchors, neu gegründeten «Interreligiösen Marienchors» statt. Das Programm wird durch ein Mantrasingen mit Amit Sharma und ein Kinderprogramm mit den «Musigfröschli» ergänzt.

Gesprächsabend: tamilische«Secondos» in der Schweiz

Am Montag findet ein Informationstreffen zum Projekt «Konversations-Tandem» statt und am Dienstagvormittag organisiert der Elterntreff ein Kinderprogramm. Fingerverse, Kinderlieder und Spiele aus aller Welt dominieren am Morgen und am Nachmittag folgt das beliebte Cultibo-Programm mit den «Musigfröschli». Diese Veranstaltung lädt Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 4 Jahren zum Tanzen und Singen ein. Nach einem kinderreichen Programm steht ein Gesprächsabend mit LaavanjaSinnadurai aus Bern auf dem Programm. Die tamilische Seconda wuchs in der Schweiz auf und kennt somit beide Kulturen.

Kulinarisch fremde Kulturen undGerichte entdecken

Am Mittwochnachmittag besucht das Cultibo-Team mit Interessierten das Kunstmuseum, in welchem anhand von Porträts von der Stadt Olten über die positiven und negativen Seiten der Stadt gesprochen wird. Am Freitag geht es mit der Veranstaltung «Birchermüesli mit Paprika» kulinarisch weiter. Bis zum 27. Februar können sich Personen anmelden, die Lieblingsspeisen aus der jeweiligen Heimat kochen möchten, um diese am «Internationalen Buffet» zu präsentieren. Ebenfalls am Freitag erhält jeder die Möglichkeit das Forumtheater «Integrüezion gelungen?», welches in Kooperation mit dem Theater Maralam in der Aula der Kantonsschule Olten stattfindet, mit seinem Wirken zu beeinflussen. Beim Projekt «Hier fühle ich mich...» notiert man sein Befinden auf Zettel, welche im Cultibo aufgelegt sind. Diese werden während der Woche auf die Hauswand des Cultibos projiziert.

Cultibo - Publikum durchmischen und bekannter machen

«Ziel der Woche ist es die verschiedenen Interessengruppen zu durchmischen und das Cultibo auch Nicht-Kennern bekannter zu machen. Mit der Mitwirkung von fremden Veranstaltungsstätten können wir zudem ein komplett anderes Publikum ansprechen», erklärt die Betriebsleiterin, die dem siebenköpfigen Organisations-Kernteam angehört. Des Weiteren engagieren sich rund 45 freiwillige Helfer an den verschiedenen Veranstaltungen der Woche der Begegnung. «Die Kosten sind deshalb sehr gering. Einen kleinen Beitrag haben wir für das Forum-Theater aus dem «projet urbain» erhalten und die restlichen Kosten werden über das normale Budget abgerechnet. Wir hoffen allerdings, via Kollekte, wieder einige Kosten decken zu können. Aber es ist schön, zu sehen, dass es nicht viel benötigt, um ein lebendiges Angebot auf die Beine zu stellen», freut sich Tal.

 

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