Stadt
13.05.2020

Schüler kehren in ihre Schulen zurück

«COVID – 19» Nach sechs Wochen Fernunterricht sind die Schülerinnen und Schüler der Volksschule am vergangenen Montag, 11. Mai in ihre Klassen und Schulhäuser zurückgekehrt. Die Kinder und Eltern gewinnen – unter strengen Sicherheitsauflagen - ein Stück Normalität in ihrem Alltag zurück.

Das Coronavirus forderte auch von der Schule bisher ungewohnte Massnahmen. Die Schulen wurden geschlossen, der Unterricht auf Distanz erteilt. Nach dem Bundesratsentscheid vom 29. April konnten die Schulen am 11. Mai wieder öffnen. Erforderlich dafür war ein kantonales Schutzkonzept. Dieses schafft die Voraussetzung, das Übertragungsrisiko für die Schüler/innen, Lehrpersonen und Schulpersonal zu minimieren. Das Volksschulamt hat das kantonale Schutzkonzept in Zusammenarbeit mit den Verbänden ausgearbeitet. Es ist für sämtliche öffentliche und private Schulträger der Volksschule verbindlich und kann vor dem Hintergrund lokaler Gegebenheiten ergänzt werden. Dabei wird die Einhaltung der kantonalen Vorgaben überprüft.

Schule als Container oder Cocon

Um das Virus möglichst von der Schule fernzuhalten, definiert das Schutzkonzept die Schule als ein in sich abgeschlossener Raum, als Container oder als Kokon. Innerhalb dieses Raums können sich die Kinder und das Schulpersonal grossteils frei bewegen – unter Einhaltung der Regeln des Bundesamts für Gesundheit BAG. Erfahrungen haben gezeigt, dass eine Verbreitung des Virus in ebenfalls in sich geschlossenen Einrichtungen wie beispielsweise Pflegeheimen durch den Zutritt Erwachsener von aussen erfolgte. Das Verhalten der Personen, die das Schulhaus betreten, ist deshalb für den Schutz der Personen innerhalb zentral. Deshalb wird externen Personen wie beispielsweise Eltern ohne Einladung momentan keinen Zutritt zum Schulhaus gewährt. Ebenso finden derzeit auch keine Veranstaltungen von externen Benützenden statt. Für externe Mieter bleiben die Schulhäuser bis auf weiteres geschlossen.

Aufarbeitung des Fernunterrichts

Die Rückkehr in den Schulalltag wird nach sechs Wochen Fernunterricht nicht einfach: Unterschiedliche technische Möglichkeiten und unterschiedliche Lernerfahrungen der Schüler/innen wirken sich auf den Lernstand der Kinder und der Klasse aus. Die Schulen werden deshalb die entstandenen Unterschiede minimieren müssen und dafür Zeit benötigen. Dafür erhalten die Lehrpersonen einen gewissen Freiraum in der Stundengestaltung, um den Fernunterricht aufbereiten und entlang der Kernfächer Schwerpunkte setzen zu können. ZVG

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