Stadt
24.06.2020

Auf dem Weg zum Treffpunkt

Die Stadtbibliotheksleiterin Dorothee Windlin freut sich über die neue, helle Leseecke mit verschiedenen Zeitschriften im hinteren Teil des Erdgeschosses. (Bild: mim)
Selbstverbuchung in drei Schritten: Den Strichcode auf dem Bibliotheksausweis einscannen. (Bild: mim)
Medien auf den Bereich vor dem Computer legen. Titel werden erkannt und ohne weiteren Schritt angezeigt. (Bild: mim)
Falls gewünscht kann via Bildschirm (links unten) eine Quittung per Sofortdruck oder E-Mail angefordert werden. (Bild: mim)

Die Stadtbibliotheksleiterin Dorothee Windlin freut sich über die neue, helle Leseecke mit verschiedenen Zeitschriften im hinteren Teil des Erdgeschosses. (Bild: mim)

Die Stadtbibliotheksleiterin Dorothee Windlin freut sich über die neue, helle Leseecke mit verschiedenen Zeitschriften im hinteren Teil des Erdgeschosses. (Bild: mim)
Selbstverbuchung in drei Schritten: Den Strichcode auf dem Bibliotheksausweis einscannen. (Bild: mim)
Medien auf den Bereich vor dem Computer legen. Titel werden erkannt und ohne weiteren Schritt angezeigt. (Bild: mim)
Falls gewünscht kann via Bildschirm (links unten) eine Quittung per Sofortdruck oder E-Mail angefordert werden. (Bild: mim)

Selbstverbuchung in drei Schritten: Den Strichcode auf dem Bibliotheksausweis einscannen. (Bild: mim)

Die Stadtbibliotheksleiterin Dorothee Windlin freut sich über die neue, helle Leseecke mit verschiedenen Zeitschriften im hinteren Teil des Erdgeschosses. (Bild: mim)
Selbstverbuchung in drei Schritten: Den Strichcode auf dem Bibliotheksausweis einscannen. (Bild: mim)
Medien auf den Bereich vor dem Computer legen. Titel werden erkannt und ohne weiteren Schritt angezeigt. (Bild: mim)
Falls gewünscht kann via Bildschirm (links unten) eine Quittung per Sofortdruck oder E-Mail angefordert werden. (Bild: mim)

Medien auf den Bereich vor dem Computer legen. Titel werden erkannt und ohne weiteren Schritt angezeigt. (Bild: mim)

Die Stadtbibliotheksleiterin Dorothee Windlin freut sich über die neue, helle Leseecke mit verschiedenen Zeitschriften im hinteren Teil des Erdgeschosses. (Bild: mim)
Selbstverbuchung in drei Schritten: Den Strichcode auf dem Bibliotheksausweis einscannen. (Bild: mim)
Medien auf den Bereich vor dem Computer legen. Titel werden erkannt und ohne weiteren Schritt angezeigt. (Bild: mim)
Falls gewünscht kann via Bildschirm (links unten) eine Quittung per Sofortdruck oder E-Mail angefordert werden. (Bild: mim)

Falls gewünscht kann via Bildschirm (links unten) eine Quittung per Sofortdruck oder E-Mail angefordert werden. (Bild: mim)

Stadtbibliothek Olten Nach zweiwöchiger Umbauzeit hat die Stadtbibliothek Olten ihre Türen wieder geöffnet.

Von: Mirjam Wetzstein

Vergangene Woche präsentierte sich die Stadtbibliothek Olten heller und geräumiger als noch vierzehn Tage zuvor. Bis auf die letzten Arbeiten an der Eingangstüre ist der Umbau abgeschlossen. Beim Augenschein vor Ort wurden gerade die Öffnungszeiten an der Eingangstüre angebracht. Die schwarze Türe, die bisher keinen Blick ins Innere zuliess, ist durch eine gläserne ersetzt worden. Die Holztheke wich zwei kleineren, helleren Theken und ein Gestell wurde entfernt, um stattdessen zentral im Erdgeschoss den zwei Selbstverbuchungsstationen Platz zu machen. Den Standort gewechselt haben auch die DVD-Gestelle, die nun im Untergeschoss zu finden sind. Stattdessen wurden die Zeitschriften sowie Zeitungen ins Erdgeschoss geholt und Sitzmöglichkeiten an Tischen geschaffen. Die dezente Zeitschriftenwand hält eine breite Auswahl vom Wandermagazin bis zum Klatschheft bereit. Eine kleine Café-Ecke daneben soll folgen.

Sortiment beibehalten

Neben den Veränderungen im Parterre lädt auch der erste Stock mit neuen, farbigen Sesseln und einer Präsentation der Literaturneuheiten zum Verweilen ein. «Um dafür Platz zu schaffen, haben wir ein Gestell entfernt», erzählt Dorothee Windlin, die Leiterin der Stadtbibliothek Olten, betont aber sogleich, dass das Angebot kaum gekürzt, sondern lediglich einige Bereiche umgeräumt wurden. So stünden beispielsweise die Landkarten nicht mehr im Parterre, sondern seien nun in der Geografieabteilung zu finden. Ebenso die Reiseberichte. Mit ihren getätigten Neuerungen bewegt sich die Stadtbibliothek Olten in Richtung des Trends, Verweiloasen in Bibliotheken zu schaffen. «Wir möchten weder ein Bücherlager noch ein Partytempel sein», stellt Windlin klar. «Vielmehr möchten wir zu einem Treffpunkt werden.»

Herausfordernde Zeit

Auch die Stadtbibliothek Olten musste natürlich aufgrund von Corona ihre Türen von Mitte März bis Mitte Mai schliessen. Das Team hatte jedoch genug zu tun, weswegen keine Kurzarbeit eingeführt wurde. «Wir haben in dieser Zeit verstärkt auf die Zusammenarbeit mit dem Velolieferdienst Collectors gesetzt, welcher die Bücher unseren Kunden nach Hause lieferte», erzählt Windlin. Gefragt nach den Herausforderungen in Coronazeiten meint sie: «Zuerst hiess es vonseiten des Bundesrates, dass Bibliotheken erst im Juni wieder öffnen dürfen, was für uns im Hinblick auf die Umbauphase bis Mitte Juni Sinn gemacht hätte. Über den Entscheid Ende April, bereits per 11. Mai wiederzueröffnen, hielt sich meine Freude deshalb in Grenzen.» Drei Wochen im Mai geschlossen zu bleiben, wurde schliesslich als zu lange befunden und die Umbauarbeiten vorzuverlegen, sei wegen des RFID-Systems, aber auch wegen der Lieferzeit einiger Möbel nicht möglich gewesen. Da die einstige Theke bereits weg war, musste sich das Team zur Überbrückung behelfsmässig mit Tischen einrichten.

Ein sanftes Herantasten

«Wir konnten anfangs Mai damit beginnen, die Medien mit einer Etikette auszustatten und mittels der gemieteten Konvertierungsstation zu erfassen», erklärt Windlin und fügt nicht ohne Stolz an: «Innerhalb von sechs Wochen haben die Jugendbibliothek und wir nun rund 60’000 Medien ins neue RFID-System aufgenommen.» Diese sind auf der gemeinsamen Suchmaske www.bibliotheken-olten.ch auffindbar. Mit dem neuen System können Bibliotheksbesucher künftig selbstständig mit ihrem Ausweis Bücher ausleihen. «Wir starten nun erstmal mit der Ausleihe und führen dann in einem zweiten Schritt die selbstständige Retoure ein. Wir zeigen den Vorgang gerne, wer jedoch die Ausleihe via der Mitarbeitenden bevorzugt, kann dies auch weiterhin tun», so Windlin und betont: «Die Selbstverbuchung wird nicht zu einem Personalabbau führen.» Je nach dem wie stark die Selbstausleihe genutzt werde, könne die freigewordene Kapazität im Bereich verlängerter Öffnungszeiten eingesetzt werden. Wie diese Verlängerung aussehen würde, ist noch nicht klar. Möglich sei eine Ausweitung der Anwesenheit über die Mittagszeit oder am Abend, so Windlin und fügt an: «Bei einer solch heterogenen Nutzergruppe ist es schwer, es allen recht zu machen. Auf jeden Fall wird es künftig keine Betriebsferien mehr geben.» Angesprochen auf die Investitionen, die sich bei den neuen Möbeln auf rund 30’000 Franken belaufen, während die Glastüre 15’000 Franken kostet und das neue System mit 80’000 Franken zu Buche schlägt, meint Dorothee Windlin: «Abgesehen von der Türe können beispielsweise bei einer Zusammenlegung von Stadt- und Jugendbibliothek im Hübelischul-haus alle Elemente mitgenommen werden.»

www.bibliothekolten.ch

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