Im Gespräch
05.08.2020

Zwischen zwei Buchdeckeln

Café Littéraire Am Donnerstag, 27. August von 18.30 bis 19.45 Uhr findet in der Buchhandlung Schreiber das nächste Café Littéraire statt.

Das Café Littéraire ist ein lockerer Treffpunkt für Literaturfreundinnen und -freunde mit einem Faible für neue Entdeckungen. Am 27. August reden die Teilnehmenden über die folgenden zwei Bücher:

Haruf, Kent: Kostbare Tage
Diogenes Verlag
ISBN/GTIN 978-3-257-07125-2

Es ist der letzte Sommer für Dad Lewis am Rand der Kleinstadt Holt - die er nie verliess, im Gegensatz zu seinem Sohn Frank, zu dem es keinerlei Kontakt mehr gibt, oder Tochter Lorraine, die nun zur Unterstützung zurückkehrt. Aber es kommen auch neue Gesichter und mit ihnen Geschichten: Die kleine Alice zieht im Nachbarhaus bei ihrer Grossmutter ein, und der neue Reverend Lyle hat nicht nur mit den eigenwilligen Anwohnern, sondern auch mit der eigenen Familie zu kämpfen. Kent Haruf, geboren 1943 in Colorado, war ein amerikanischer Schriftsteller. Alle seine sechs Romane spielen in der fiktiven Kleinstadt Holt im US-Bundesstaat Colorado. Er wurde unter anderem mit dem Whiting Foundation Writers’ Award, dem Wallace Stegner Award und dem Mountains & Plains Booksellers Award ausgezeichnet. Sein letzter Roman «Unsere Seelen bei Nacht» wurde zum Bestseller und mit Jane Fonda und Robert Redford in den Hauptrollen verfilmt. Haruf starb 2014.
 

Eggers, Dave: Die Parade
Kiepenheuer & Witsch Verlag
ISBN/GTIN 978-3-462-05357-9

Zwei Strassenbauer werden von einer internationalen Baugesellschaft in ein vom Bürgerkrieg zerrissenes Land geschickt, um den armen Süden mit dem reichen Norden zu verbinden. Der Präsident des Staates will den noch jungen, fragilen Frieden mit einer Militärparade auf der neuen Strasse feiern. Einer der beiden Männer möchte so schnell und korrekt wie möglich seine Arbeit verrichten, um bald wieder nach Hause zu können. Der andere ist abenteuerlustig und nimmt voller Neugier alles mit, was ihm die neue Kultur und die fremden Menschen zu bieten haben. Meter für Meter kämpfen sie sich mithilfe einer hypermodernen Asphaltiermaschine voran. Die Strasse wird länger, die Konflikte zwischen den beiden werden härter und nehmen eine dramatische Wendung, als einer der Männer lebensbedrohlich erkrankt. Beide kommen auf dieser Reise an ihre Grenzen - und müssen sich fragen, inwiefern sie der Bevölkerung wirklich helfen, wenn sie ihren Auftrag erfüllen. Tut man automatisch Gutes, wenn man Gutes tun will? In «Die Parade» zeigt sich erneut Dave Eggers’ besondere Begabung, soziale und politische Fragen mit den Mitteln der Literatur zu untersuchen. ZVG

Die nächsten Termine jeweils um 18.30 Uhr in der Buchhandlung Schreiber: 27. August, 24. September und 22. Oktober.

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