Veranstaltungen
10.11.2021

Interreligiöser Begegnungsabend

Religion Im Josefsaal findet am kommenden Dienstagabend ein interreligiöser Begegnungsabend mit Angehörigen verschiedener Glaubensrichtungen statt.

Was verstehen die verschiedenen Religionsgemeinschaften unter Gebet? Wer sich dafür interessiert, ganz unverbindlich mit Angehörigen verschiedener Glaubensrichtungen ins Gespräch zu kommen, ist bei diesem interreligiösen Begegnungsabend vom 16. November richtig. Dieser beginnt um 19 Uhr im Josefsaal, im oberen Stock des Gebäudes, das direkt an die Kirche St. Martin an der Ringstrasse angebaut ist.

Wenn die Pandemie eines gezeigt hat, dann dies: Menschen aller Völker und Religionen sind gleichermassen davon betroffen. Alle haben Anteil an den Nöten, die damit verbunden sind. Das bedeutet, dass auch alle gerufen sind, diese Krise gemeinsam zu bewältigen. Dazu gehört nicht nur das Planen von hilfreichen Handlungen, dazu gehört ebenso sehr, wenn nicht gar vor allem das Nachdenken über unser Leben und der Austausch darüber. Dazu gehört auch das Gebet. Die Religionsgemeinschaften haben verschiedene Ansätze und Zugänge zu dieser Erfahrung der Verbindung mit Gott, die weltweit für den Grossteil der Menschheit eine lebendige Realität ist.

Dieser Begegnungsabend will nicht eine akademische Veranstaltung sein, sondern Gelegenheit bieten, Menschen zu treffen, die auch über ihren Glauben ins Gespräch kommen. Er will zeigen, wie die innere Quelle zur Lebensstütze wird. Dass sich dabei auch einiges über das jeweilige Gottesbild offenbaren wird, versteht sich von selbst.

Vorgesehen ist, dass aus folgenden Religionsgemeinschaften Personen anwesend sein werden: Aleviten, Baha’i, Buddhismus, Christentum (verschiedene Konfessionen der Landes- und Freikirchen) sowie Hindus.

Das Programm beinhaltet ab 19 Uhr einen Apéro, eine Einstiegsfrage zum Gespräch mit allen, dann kurze Aussagen von Personen, die ihre Religionsgemeinschaften repräsentieren; anschliessend gemeinsamer Schlusspunkt im Lied «ubi caritas», das ein Psalmwort aus dem alten Testament aufnimmt, das den Ausruf festhält: «Wie schön ist es doch, wenn Menschen einander lieben. Denn da ist Gott spürbar.» mho

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