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14.09.2022

Waffen für das Jenseits

Die aus der Baggerschaufel herausgelesenen Funde. (Bild: Kantonsarchäologie)

Die aus der Baggerschaufel herausgelesenen Funde. (Bild: Kantonsarchäologie)

Vortrag Am 22. September berichtet der Archäologe und Keltenspezialist Stefan Schreyer über ein geborgenes Grab eines keltischen Kriegers im Haus der Museen in Olten. Es ist das einzige gut bekannte Waffengrab aus keltischer Zeit im Kanton Solothurn.

Ein seltener Schatz fand im Jahr 2019 auf einer Baustelle in Gerlafingen den Weg an die Oberfläche: Ein Bagger hatte das Grab eines keltischen Kriegers aus der Zeit um 200 vor Christus angeschnitten und ein verbogenes Eisenschwert sowie Skelettreste zutagegefördert. Am Donnerstag, 22. September, um 19 Uhr, berichtet der Archäologe und Keltenspezialist Stefan Schreyer im Vortrag «Geborgen aus der Baggerschaufel – der Keltenkrieger von Gerlafingen» im Haus der Museen an der Konradstrasse 7 in Olten über die Entdeckung und die Erforschung des keltischen Kriegergrabes von Gerlafingen.

Im Jahr 2019 machte eine Baggerführerin auf einer Gerlafinger Baustelle einen aussergewöhnlichen Fund: Sie entdeckte ein Eisenschwert sowie Skelettreste eines keltischen Grabs. Die Baggerführerin meldete den Fund der Kantonsarchäologie, die noch am gleichen Tag eine Nachuntersuchung der Fundstelle durchführte. Dank dieses vorbildlichen Vorgehens gingen die historischen Informationen nicht verloren. Das Grab ist von grosser Bedeutung: Es ist das einzige gut bekannte Waffengrab aus keltischer Zeit im Kanton Solothurn.

Beim Grab handelt sich um die Bestattung eines etwa 50-jährigen keltischen Kriegers. Die Kelten lebten in der späten Eisenzeit (450 bis 50 vor Christus) in ganz Mitteleuropa. Dem Mann wurde die klassische Ausrüstung eines Kriegers mit ins Grab gelegt: Schwert, Schild und Lanze. Am linken Oberarm trug er als Schmuck einen bronzenen Ring. Die Waffen, insbesondere das Schwert, sind Zeichen seines hohen Ranges. Er war ein einflussreicher Mann aus der keltischen Oberschicht. Der Vortrag am 22. September dauert etwa eine Stunde. Der Eintritt ist frei. mgt

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