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21.12.2022

Bissiger Jahresanfang

Gesellschaftskritik nach Brecht in «Die sieben Todsünden». (Bild: ZVG)

Gesellschaftskritik nach Brecht in «Die sieben Todsünden». (Bild: ZVG)

Theater Das Stadttheater Olten zeigt in der zweiten Januarwoche «Die sieben Todessünden» von Bertolt Brecht und Kurt Weill sowie «Wer hat Angst vor Virgina Woolf?» von Edward Albee.

Der 10. Januar bietet am Stadttheater Olten um 19.30 Uhr Weill und Brecht im Doppelpack: Das ausgeklügelte Spiel mit verschiedenen Sprachen, Besetzungen und Perspektiven lässt Augen und Ohren das Werk immer wieder neu entdecken. Kurt Weill komponiert das Werk 1933 für das Pariser Théâtre des Champs-Elysées und verpackt darin Brechts bissige Gesellschaftskritik in mitreissende, an Tango, Foxtrott und Barbershop erinnernde Klänge. Indem Weill die Familie samt Mutter ausschliesslich mit Männerstimmen besetzt, werden die vorherrschenden patriarchalen Strukturen durchleuchtet und auf der Bühne vorgeführt.

Treffend ironisieren sie die kleinbürgerliche Doppelmoral einer Gesellschaft, die bereit ist, für Wohlstand ihre Werte und ihre psychische Gesundheit aufzugeben. Regie führt Olivier Tambosi, die musikalische Leitung hat Iwan Wassilevski inne. Das aus der «Lustigen Witwe» bekannte Bühnenpaar Christiane Boesiger und Christian Manuel Oliveira kehrt zurück. Ein bissiger und aufregender Theaterabend ist garantiert.

Theaterklassiker des 20. Jahrhunderts

Am 12. Januar um 19.30 Uhr ist mit «Wer hat Angst vor Virgina Woolf?» das bekannteste Stück der amerikanischen Dramatikers Edward Lee zu sehen: Um zwei Uhr nachts kommt das Akademiker-Ehepaar George und Martha angetrunken von einem Empfang nach Hause. Während sich George schon auf das Bett freut, eröffnet ihm seine Frau Martha, dass sie noch Gäste erwarte. Der Neu-Professor Nick wolle mit seiner Frau Honey vorbeischauen. Dieser Überfall gefällt George überhaupt nicht. Entsprechend schnell kommt es zum Streit, als das junge Paar im Haus auftaucht. Zwanzig Ehejahre voller Kompromisse und geplatzter Träume werden erbittert diskutiert und das jeweilige Gegenüber vor den Gästen blossgestellt und erniedrigt. Schnell sind Nick und Honey nicht nur Zuschauende, sondern werden selbst mit in den Ehekrach hineingezogen. Das Ganze endet in einer Orgie. «Wer hat Angst vor Virginia Woolf?» wurde 1962 in New York uraufgeführt und ist es inzwischen zu einem Theaterklassiker des 20. Jahrhunderts avanciert. mgt

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