Vereine
23.06.2021

Wertschätzung und gegenseitiges Verständnis

Gegenseitiger Austausch: Mitglieder des Vereinsvorstands, Werkhof-Mitarbeitende und «Oltech»-Vertreter diskutierten angeregt miteinander. (Bild: Beat Wyttenbach)

Gegenseitiger Austausch: Mitglieder des Vereinsvorstands, Werkhof-Mitarbeitende und «Oltech»-Vertreter diskutierten angeregt miteinander. (Bild: Beat Wyttenbach)

Öisi Aare Niederamt In Schönenwerd trafen sich am vergangenen Freitag Mitglieder des Vereins «Öisi Aare Niederamt» und Werkhof-Mitarbeitende zum gemütlichen Austausch.

Von: Beat Wyttenbach

Am Freitag, 18. Juni, trafen sich der Vorstand des Vereins «Öisi Aare Niederamt» sowie Werkhof-Mitarbeitende des Niederamts im Werkhof Schönenwerd zu einem gemütlichen Nachmittag bei Gril-laden, Salaten und Getränken. «Dieser Anlass verfolgt drei Ziele», erklärte Vereinspräsident Daniel Gubler (Winznau), der den Anwesenden die Entstehung und die Tätigkeiten des Vereins kurz erläuterte. Zum einen gelte es, den Werkhofmitarbeitenden Danke zu sagen für ihre Tätigkeiten bezüglich Abfallentsorgung entlang der Aare, mit denen sie den Verein aktiv und mit grossem Engagement unterstützten. Der diesbezügliche Austausch sei notwendig, da der Druck auf den Aareraum betreffend Littering, Lärmemissionen, unkontrolliertem Parkieren und teilweise auch wildem Campieren immer grösser werde.

Zum anderen gelte es, sich gegenseitig kennenzulernen und einander besser zu verstehen. Die Werkhöfe bewirkten mit ihren Tätigkeiten «eine spürbare organisatorische Entlastung» für den Verein. Und zum dritten gehe es darum, den Werkhofmitarbeitenden die Organisation «Oltech» in Olten vorzustellen, mit der der Verein ebenfalls eng zusammenarbeitet.

Walter Kiener (Fulenbach), Einsatzleiter der «Oltech», stellte die «Brückenbauer für Stellensuchende», wie sie sich selbst nennen, kurz vor: Seit einigen Jahren sei man regelmässig im Aareraum tätig und darum besorgt, dass vor allem liegengebliebener Abfall aufgesammelt werde. «Im Schnitt beschäftigen wir rund 160 Mitarbeitende, die aber selten dieselben sind», führte Kiener aus. Je nachdem blieben ihnen die Stellensuchenden einige Tage bis zu einem oder zwei Jahren erhalten. «Im Schnitt wird die Belegschaft so viermal pro Jahr komplett ausgewechselt», erklärte er und bat um das Verständnis der Werkhof-Mitarbeitenden, da die meisten «Oltech»-Leute zuerst angelernt werden müssten, vor allem in der Bedienung von Gerätschaften wie Motorsägen, Heckenscheren und vielem mehr. Einmal pro Monat begebe man sich nach Absprache mit der technischen Einsatzleiterin des Vereins «Öisi Aare Niederamt», Priska Näf (Winznau), auf Abfall-Sammeltour auf festgelegten Routen zwischen Olten und Aarau.

Bei interessanten Gesprächen durften sich der Vereinsvorstand, die Werkhof-Mitarbeitenden und der «Oltech»-Vertreter gegenseitig austauschen und einander die unterschiedlichen Standpunkte und Ausgangslagen näherbringen, bevor der gemütliche Nachmittag – bei allerdings schwülheissen Temperaturen – einen harmonischen Ausklang fand.

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