Vereine
02.11.2022

Anspruchsvolle, spannende Werkschau

Am Schlusstag zeigt Thomas Hauert die Schweizer Premiere von «Efeu». (Bild: Bart Grietens)
Ursula Berger.
Einer der Höhepunkte der diesjährigen Oltner Tanztage: das Ballet Junior de Genève. (Bild: Gregory Batardon)

Am Schlusstag zeigt Thomas Hauert die Schweizer Premiere von «Efeu». (Bild: Bart Grietens)

Am Schlusstag zeigt Thomas Hauert die Schweizer Premiere von «Efeu». (Bild: Bart Grietens)
Ursula Berger.
Einer der Höhepunkte der diesjährigen Oltner Tanztage: das Ballet Junior de Genève. (Bild: Gregory Batardon)

Ursula Berger.

Am Schlusstag zeigt Thomas Hauert die Schweizer Premiere von «Efeu». (Bild: Bart Grietens)
Ursula Berger.
Einer der Höhepunkte der diesjährigen Oltner Tanztage: das Ballet Junior de Genève. (Bild: Gregory Batardon)

Einer der Höhepunkte der diesjährigen Oltner Tanztage: das Ballet Junior de Genève. (Bild: Gregory Batardon)

Verein Tanzinolten Am kommenden Mittwoch werden die 26. Oltner Tanztage eröffnet. Die diesjährige Ausgabe steht unter dem Motto «moving matter», «bewegende Materie». Das Publikum darf einiges erwarten.

Von: Achim Günter

Tanzen hält offenbar jung. Ursula Berger jedenfalls, 1976 Gründerin des Dance Studios Olten und 1996 Initiantin der Oltner Tanztage und bis heute an vorderster Front dabei, macht einen jugendlichen Eindruck –obwohl sie die 70 bereits überschritten hat. Und ihre Begeisterung für das Tanzen scheint ungebrochen. Während des Gesprächs ist die Vorfreude auf die am kommenden Mittwoch beginnenden Tanztage bei jedem Satz zu spüren.

Zum bereits 26. Mal lädt der eigens für die Tanztage gegründete Verein Tanzinolten Mitte November das geneigte Publikum an die Oltner Tanztage ein. Nicht weniger als elf Produktionen werden an sieben Tagen gezeigt. Dazu gibt es im Rahmenprogramm einen Film im Kino Capitol, Künstlergespräche nach den Aufführungen sowie die Pop-up-Ausstellung «moving moments» mit Fotos von Franz Gloor und Hansruedi Aeschbacher und ein getanztes Märchen im Kunstmuseum Olten. Die Werkschau des schweizerischen zeitgenössischen Tanzes wartet also mit einem reichhaltigen Programm auf.

Der diesjährige Festivaltitel «moving matter» soll auf Anhieb deutlich machen, dass bewegende und bewegte Körper das Publikum berühren und begeistern können. Ursula Berger, als künstlerische Direktorin auch diesmal verantwortlich fürs Programm, freut sich insbesondere auf die Schweizer Premiere von «Efeu» des Solothurners Thomas Hauert mit der Compagnie Zoo aus Brüssel am Schlussabend, auf den Tanzfilm «En Corps» im Kino Capitol am Sonntagmorgen, 13. November, und auf das Ballet Junior de Genève am Freitag, 11. November, das in den Choreografien der neuen Balletdirektorin des Opernhauses Zürich und des international gefeierten Choreografen Hofesh Shechter glänzen wird.

Gezeigt werden an den insgesamt sieben Tagen verschiedene Facetten des Contemporary-Tanzes. «Das ist ein sehr grosses Feld – eigentlich ein Forschungsfeld. Man bewegt sich teilweise ausserhalb der üblichen Normen», erklärt Ursula Berger. Die Hägendörferin beschreibt Elemente und Schwierigkeiten des Tanzes und kommt zum Schluss: «Er ist ziemlich anspruchsvoll, aber spannend.» Was sie damit sagen will: Das Publikum soll die Aufführungen mit offenem Geist besuchen, sich bewusst auch mal auf unkonventionelle Darbietungen einlassen. Wer klassischen Tanz erwartet, verlässt den Aufführungsort am Ende womöglich enttäuscht.

Das Verständnis fürs Tanzen wecken

Seit langem ist es den Organisatoren der Tanztage ein zentrales Anliegen, Kindern und Jugendlichen die Welt des Tanzes näher zu bringen. So mischen sich immer wieder Schulklassen unter das Publikum. Und vor allem soll bei den ganz Jungen mittels Tanzvermittlung das Verständnis fürs Tanzen geweckt werden. Die Oberstufe Frohheim kommt heuer in den Genuss einer Tanzvermittlung durch einen Choreografen. «Es geht darum, den Tanz als Kunstform wahrzunehmen», sagt Berger.

Die Tanzaufführungen finden wie bereits seit vielen Jahren im Kulturzentrum Schützi statt. Die rund 200 Plätze werden laut Berger zwar nicht immer vollständig belegt. Aber auch mit vielleicht 100 besetzten Plätzen lässt sich ein für Auftretende und Zuschauende stimmiges Ambiente erzeugen. Zudem verfügt die Schützi über einen Schwingboden. Überhaupt sei es für Tanzvorführungen die beste Bühne im Kanton Solothurn – auch wenn Berger einschränkt: «Manchmal wünschte ich mir, die Bühne wäre noch etwas grösser.» So könnten mehr Tänzerinnen und Tänzer gleichzeitig performen und folglich grössere Ensembles in Olten auftreten.

Stolz auf das Erreichte

Ursula Berger, die ihre Aufgabe als künstlerische Direktorin der Oltner Tanztage in nicht allzu ferner Zukunft gerne in andere kompetente Hände legen würde, ist stolz auf das Erreichte in den vergangenen Jahrzehnten. «Dass wir es geschafft haben, dass über 26 Jahre jeweils 100 bis 200 Personen die Tanzaufführungen besuchen, ist eine Riesenleistung. Das ist, weil das Publikum Vertrauen zu uns hat und sich auf das Gebotene einlässt.» In der Tanzszene erhalte sie viele Rückmeldungen von Leuten, die staunten, dass in einer Kleinstadt wie Olten ein derartiges Tanzfestival durchgeführt werde. «Mich würde es freuen, wenn auch die Oltner noch mehr realisieren würden, wie stolz sie eigentlich sein können, dass eine derart ungewöhnliche und hochkarätige Tanzszene hier zu Gast ist.»

 

Tickets zu gewinnen

Ticketverlosung

Der Stadtanzeiger Olten verlost 2x2 Tickets für Company MEK/Muhammed Kaltuk vom Samstag, 12. November, 20 Uhr und 1x2 Tickets für Dschungel Wien/Joachim Schloemer vom Sonntag, 13. November, 17 Uhr jeweils in der Schützi Olten. Senden Sie uns eine E-Mail mit Ihrer kompletten Adresse und dem Betreff «Company MEK» oder «Dschungel Wien» an redaktion@stadtanzeiger-olten.ch. Einsendeschluss ist der Sonntag, 6. November. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

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