Vereine
04.01.2023

In der Altstadt entstanden

Die erste Mannschaft des SC Altstadt Olten spielt aktuell in der 2. Liga. (Bild: ZVG)
SCA-Präsident Daniel Wyss.

Die erste Mannschaft des SC Altstadt Olten spielt aktuell in der 2. Liga. (Bild: ZVG)

Die erste Mannschaft des SC Altstadt Olten spielt aktuell in der 2. Liga. (Bild: ZVG)
SCA-Präsident Daniel Wyss.

SCA-Präsident Daniel Wyss.

SC Altstadt Olten Aktuell vertreten den Verein eine Zweitliga-, eine Viertliga- und eine Seniorenmannschaft. Der SC Altstadt Olten steht für einen gesunden Mix aus sportlichen Ambitionen und familiärem Beisammensein.

Von: Joel Scheidegger

1986 wurde der Verein SC Altstadt Olten gegründet, aktuell sind drei Eishockeyteams in drei unterschiedlichen Ligen diesem Verein angehörig. Es gibt eine Zweitligamannschaft, eine Viertligamannschaft und auch ein Seniorenteam. Alle drei Mannschaften tragen ihre Heimspiele in der Kunsteisbahn Kleinholz aus. Schon seit zehn Jahren mit dabei ist der 46-jährige Daniel Wyss. 2012 trat Wyss dem Verein als Sportchef bei, bevor er im Juli 2019 das Amt des Präsidenten antrat und dies seither innehat. Zudem ist er Spieler der zweiten Mannschaft und der Senioren.

Die Namensgebung war gar nicht so einfach, da die erste Namenswahl «SC Olten» von umliegenden Vereinen abgelehnt wurde auf Grund der Ähnlichkeit zu deren Vereinsnamen. Die Gründungssitzungen fanden alle in Restaurants in der Oltner Altstadt statt.Durch diese Gegebenheit kam man auf die Idee, den Verein SC Altstadt Olten zu nennen. Der Verein ist über die Jahre gewachsen, so zählt er aktuell rund 70 Mitglieder. Altersbedingt wechseln immer wieder Spieler von der ersten in die zweite Mannschaft und von da in die Seniorenmannschaft. «Diese Wechsel sind normal in einem Verein unserer Grösse», meint der gebürtige Oltner Daniel Wyss. Die Nachwuchsvereinbarung mit der EHC Olten Prospect AG hilft dabei, auch junge Spieler aus den Junioren integrieren und das Kader aufzustocken zu können.

Hohe, aber realistische Ziele

Mit im Verein sind auch ehemalige Spieler des EHC Olten: Remo Meister, Romano Pargätzi, Martin Wüthrich und Cédric Schneuwly. «Es sind nicht mehr so viele ehemalige Profis des EHC Olten dabei wie auch schon, aktuell sind es noch vier», so Wyss. Trotz einiger ehemaliger Eishockeyprofis ist es schwer, grössere Erfolge in der zweiten Liga zu erzielen, nicht zuletzt auch, da kaum Möglichkeiten bestehen, anderen Vereinen Spieler abzuwerben. «Wir können den Spielern keine finanzielle Entschädigung anbieten, im Gegenteil, jeder bezahlt einen Mitgliederbeitrag und sammelt Geld für einen jährlich durchgeführten Skateathon», erklärt Wyss.

Die Ziele der ersten Mannschaft sind daher hoch, aber realistisch gesetzt. Es wird das Erreichen der Playoffs sowie der Gewinn der ersten beiden Runden angestrebt. «Wir befinden uns aktuell in einer Übergangsphase, in der viele erfahrene Spieler den Verein verlassen und viele neue dazustossen. Zudem hatten wir mit einem frühen, ungeplanten Trainerwechsel und mit vielen Absenzen einen eher holprigen Start. Deshalb versuchen wir realistisch zu bleiben», sagt der Hypothekarexperte und Vorsorgebroker Wyss. Wichtig ist dem Verein gemäss Wyss neben dem sportlichen Erfolg in erster Linie das familiäre Gefüge, welches in den letzten Jahren immer gegeben war: «Unser Verein ist wie eine grosse Familie, wir haben hier unserer Werte und wollen diese weitergeben. Wir haben coole Jungs im Verein und sind sportlich ambitioniert, die Freundschaft ist uns aber das Wichtigste.»

Hinzu kommt, dass Altstadt Olten finanziell immer stabil war, was in den vergangenen Jahren nicht immer eine Selbstverständlichkeit war, wie Klubpräsident Wyss ergänzt: «Gerade in der Pandemiezeit haben uns unsere Sponsoren und Gönner weiterhin unterstützt, wofür wir sehr dankbar sind. Es ist gut zu wissen, dass wir auch in schwierigen Zeiten auf die finanzielle Unterstützung zählen können.»

Treues Betreuerpaar

Auch bereits ein Jahrzehnt mit dabei ist das Betreuerpaar der ersten Mannschaft: Therese und Roland Moser. «Es ist nicht mehr oft zu sehen, dass sich Menschen aus reiner Freude und ohne grosse finanzielle Entschädigung so für eine Sache einsetzen. Diese beiden sind unbezahlbar und werden von den Spielern enorm geschätzt.» So sei es in der Vergangenheit vorgekommen, dass sie die Eishallen neuer Gegner bereits einen Tag vor dem Spiel erkundet hätten. Dies, um sich mit den Gegebenheiten auseinanderzusetzen, damit dann am Tag des Spiels auch wirklich alles reibungslos ablaufen kann.

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