Vereine
04.09.2019

Mit viel Elan in die neue Saison

Das Fanionteam besiegte zum Auftakt ins neue Jahr den Derbyrivalen Lok Reinach mit 3:1. (Bild: Otto Lüscher)«Wir spüren von allen Teams den Einsatz und die Motivation, am gemeinsamen Ziel zu arbeiten», so Markus Meier, der Co-Präsident von Unihockey Mittelland. (Bild: ZVG)

Das Fanionteam besiegte zum Auftakt ins neue Jahr den Derbyrivalen Lok Reinach mit 3:1. (Bild: Otto Lüscher)

«Wir spüren von allen Teams den Einsatz und die Motivation, am gemeinsamen Ziel zu arbeiten», so Markus Meier, der Co-Präsident von Unihockey Mittelland. (Bild: ZVG)

Unihockey Mittelland (UM) Die Saison beginnt für UM sogleich mit einem Höhepunkt: Das Fanionteam empfängt am Sonntag, 15. September im Rahmen des 1/16-Finals des Schweizer Cups den amtierenden Rekordmeister SV-Wiler Ersigen in Olten.

Mirjam Meier

Nach dem 8:2-Sieg gegen Ramba Zamba Merenschwand in der ersten Cuprunde meisterten die Spieler der 1. Mannschaft von Unihockey Mittelland (UM) auch die erste Hauptprobe mit Bravour: «Dass wir Mitte August im 1/32-Final des Schweizer Cups gegen unseren direkten Liga-Konkurrenten Unihockey Limmattal mit 5:3 gewonnen haben ist eine erste Orientierung», weiss Co-Präsident Markus Meier. Bestätigt werden konnte diese erste Orientierung durch die Spiele der Herren am 10. Mittelland-Cup vom vergangenen Sonntag in der heimischen Giroud Olma-Halle, wo sich das Fanionteam auf dem dritten Rang platzierte.

Veränderungsreiche Zeit

Dieses erfolgreiche Abschneiden ist für UM nicht nur im Hinblick auf die Saisoneröffnung am Freitag, 13. September und die 1/16-Finals des Schweizer Cups am darauffolgenden Sonntag wichtig, sondern auch eine Bestätigung für die vorgenommenen Veränderungen innerhalb des Vereins. Nach dem Abstieg des Fanionteams im Jahr 2014 von der NLA in die NLB musste der Verein 2017 den Abstieg in die 1. Liga hinnehmen. «Wir haben damals bewusst Veränderungen angestossen und den Verein bis hin zum Präsidium komplett neu aufgestellt», blickt Meier zurück und fügt an: «Zuvor gab es zu viele Einzelkämpfer, weshalb das gemeinsame Vereinsziel aus den Augen verloren wurde. Wir wollten mit der neuen Aufstellung vor allem auf die eigenen Junioren setzen.» Nach Spielerwechseln in der 1. Mannschaft wurde für die Übergangsphase Michel
Bieri als Trainer eingesetzt. Inzwischen zeichnet Björn Karlen als Trainer im zweiten Jahr verantwortlich. Auf die neue Saison hin hat Karlen zudem Benjamin Aplanalp als Assistenztrainer mit ins Boot geholt.

Dem Verein etwas zurückgeben

Doch nicht nur die erste Herren-Mannschaft wurde kräftig durchgeschüttelt, auch der Staff ist komplett neu aufgestellt. Seit 2017 teilen sich Tobias Schalk und Markus Meier das Co-Präsidium. «Ich war jahrelang als Spieler in der 1. Liga aktiv und konnte sehr vom Verein profitieren», erzählt Meier dankbar, der seit 15 Jahren UM-Mitglied ist. «Mit der Zeit haben sich jedoch die Prioritäten verschoben. Ich konnte den Aufwand, der nötig ist, um in der 1. Liga zu spielen, aus zeitlichen Gründen nicht mehr betreiben. Zudem drückte die Jugend nach», so das langjährige Vorstands- mitglied und fügt an: «Mit meinem Engagement im Co-Präsidium möchte ich dem Verein nun etwas zurückgeben.» Meier spielt heute in der 3. Liga mit.

Kontinuierlicher Aufbau

Rückblickend auf das frühe Ende in den Playoffs der vergangenen Saison zeigt sich Meier nicht sonderlich enttäuscht: «Wir haben die erste Runde der Playoffs nur knapp verloren, weshalb es schade ist, dass wir so früh ausgeschieden sind. Nichtsdestotrotz sind wir zufrieden mit der vergangenen Saison, für die wir den frühzeitigen Ligaerhalt angestrebt haben.» Ausserdem sei für sie der kontinuierliche Aufbau wichtig, schliesslich dürfe nicht ausser Acht gelassen werden, dass sich sowohl die Mannschaft, als auch das gesamte Team neu habe finden müssen. «Mit der neuen Organisation verteilen wir die Verantwortung auf mehrere Schultern, weshalb wir grundsätzlich froh sind über zusätzliche Unterstützung.»

Auf Saisonstart folgt Cup-Spiel

«Wir hoffen, dass wir am Freitag, 13. September gegen unseren direkten Ligakonkurrenten Lok Reinach stark in die Saison starten, das Selbstbewusstsein, das wir im August aufgebaut haben mitnehmen und die Leistung vor heimischem Publikum abrufen können», betont Meier. «In dieser Saison streben wir das Ziel an, in der Meisterschaft Top 4 zu erreichen und und die erste Playoff-Runde zu überstehen», zeigt der Co-Präsident auf und meint auf die Frage nach dem Aufstieg: «Zumindest mittelfristig ist auch ein Aufstieg in die NLB ein Thema.» Zwei Tage nach dem Start findet am Sonntag, 15. September sogleich der erste Höhepunkt der Saison statt. «Wir freuen uns, anlässlich des 1/16-Finals des Schweizer Cups den amtierenden Rekordmeister SV-Wiler Ersigen in Olten begrüssen zu können. Natürlich sind wir der klare Underdog gegen den Schweizer Meister, doch grundsätzlich können wir mit einer guten Aufstellung und dem Setzen von offensiven Akzenten zur Gegenwehr nur an Erfahrung gewinnen», so der langjährige Unihockeyaner. «Am 1/16-Final des Schweizer Cups wird tagsüber die U14 gegeneinander antreten und hoffentlich die ganze UM-Familie für gute Stimmung in der Halle sorgen», hofft Meier. «Der Spirit ist auf jeden Fall da. Wir spüren von allen Teams den Einsatz und die Motivation, am gemeinsamen Ziel zu arbeiten», so der Co-Präsident erfreut und fügt an: «Wir wollten erreichen, dass der Nachwuchs wieder zum Herren 1-Team hochschaut, es als Ansporn nimmt, um auch mal dort mitzuspielen. Das scheinen wir geschafft zu haben.»

Saisonstart
Freitag, 13. September, 20 Uhr
UM - Lok Reinach

1/16-Finals des Schweizer Cups
Sonntag, 15. September, ab 9 Uhr
19.30: UM - SV-Wiler Ersigen


jeweils in der Giroud-Olma-Halle

www.unihockey-mittelland.ch

 

 

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