Region
23.03.2022

20 Velos wurden verkauft

Eine Familie aus Rothrist, die für ihre Kinder zwei Velos gekauft hat. (Bild: ZVG)

Eine Familie aus Rothrist, die für ihre Kinder zwei Velos gekauft hat. (Bild: ZVG)

Rothrist Die Jugendfachstelle organisierte zum neunten Mal die Velobörse in Rothrist. Knapp 40 Velos wurden diesmal zum Verkauf angeboten.

Am 19. März fand bereits zum neunten Mal die Velobörse in Rothrist statt. Da von der Kundschaft in den letzten Jahren so gewünscht, fand die Börse erstmals am Morgen von 10 bis 12 Uhr statt. Bereits vor 10 Uhr stand eine Traube von Menschen vor dem Jugendtreff «Pega» Schlange und wartete auf den Einlass. Da dieses Jahr nur knapp 40 Velos zum Verkauf angeboten werden konnten, fand die Börse nicht wie sonst vor dem Jugendtreff, sondern im Jugendtreff im Discoraum statt.

Neben den zum Verkauf angebotenen Velos wurden etwa 20 Velos an Velafrica gespendet. Seit 1993 sammelt Velafrica ausgediente Velos, stellt sie in sozialen Einrichtungen instand und exportiert sie zu Partnerunternehmen in Afrika. So verhelfen die Velos vielen Menschen in Ländern Afrikas zu mehr Mobilität.

Die Velobörse wurde wieder von der Jugendfachstelle Rothrist zusammen mit Höfis Veloshop organisiert. 10 Prozent des Erlöses von jedem verkauften Velo geht an die Jugendfachstelle. Mit dem Geld wird ein zweitägiger Ausflug für die Jugendlichen aus dem Pega-Team mitfinanziert. Das Pega-Team besteht aus einer Gruppe von rund zwölf engagierten Jugendlichen, die regelmässig an Projekten und Anlässen der Jugendfachstelle mithelfen.

So auch an der Velobörse, wo die Jugendlichen jeder Person, die ein Velo kaufte, einen Gratis-Kaffee angeboten haben oder im Vorfeld halfen, die Flyer zu verteilen, die Velos entgegenzunehmen und vieles mehr. Am Schluss konnte mit 20 verkauften Velos auf einen erfolgreichen Anlass zurückgeschaut werden. Die Jugendlichen bereiteten im Anschluss für sich selber noch ein Mittagessen zu, um den Anlass ausklingen zu lassen.

Die 17-jährige Nadja aus dem Pega-Team meinte: «Ich fand toll, dass gleich zu Beginn so viele Menschen vor dem Pega Schlange gestanden sind. Wir hatten untereinander eine gute Stimmung. Die Kunden waren sehr nett und wirkten zufrieden.» mgt