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16.11.2022

Suppe löffeln für den guten Zweck

Zita Schoch.
In diesem Jahr warten eine Tomatencreme- und eine Rüebli-Ingwer-Suppe auf hungrige Passantinnen und Passanten. (Bild: ZVG)

Zita Schoch.

Zita Schoch.
In diesem Jahr warten eine Tomatencreme- und eine Rüebli-Ingwer-Suppe auf hungrige Passantinnen und Passanten. (Bild: ZVG)

In diesem Jahr warten eine Tomatencreme- und eine Rüebli-Ingwer-Suppe auf hungrige Passantinnen und Passanten. (Bild: ZVG)

Suppentag Heute in einer Woche findet der 19. nationale Suppentag der Schweizer Tafel statt. In Olten zeichnet zum vierten Mal der Frauen-Serviceclub Inner Wheel Club Olten-Niederamt für dessen Organisation verantwortlich. Prominente unterstützen die Spendenaktion.

Von: Achim Günter

Am kommenden Donnerstag wird sich vor dem Coop City in Olten ein nicht alltägliches, aber dennoch bereits vertrautes Bild bieten. Olten ist – wie 14 andere Standorte auch – Schauplatz des Suppentages der Schweizer Tafel am 24. November. Mehr oder weniger prominente Gesichter werden von 11 bis 19 Uhr Suppen und Backwaren an Passantinnen oder Passanten abgeben. Diese entrichten für die stärkenden Köstlichkeiten einen selbstgewählten Betrag. Sämtliche Einnahmen des Suppentages kommen der Schweizer Tafel zugute.

Die Stiftung Schweizer Tafel wurde 2001 gegründet – mit einem doppelten Ziel. Indem überschüssige Lebensmittel an bedürftige Personen verteilt werden, soll einerseits Armut, andererseits Food Waste bekämpft werden. Der Suppentag, die bekannte Spendenaktion der Schweizer Tafel, findet heuer zum bereits 19. Mal statt. Auch in Olten hat der Anlass längst Tradition. Lange unter Federführung der lokalen Credit-Suisse-Filiale, organisiert 2022 der Inner Wheel Club den Suppentag bereits zum vierten Mal in Eigenregie, nachdem er zuvor seit 2013 in unterstützender Form daran mitgewirkt hat.

Mit viel Herzblut dabei

Als Projektleiterin amtet Zita Schoch. Die pensionierte Ausbilderin ist seit 2017 Mitglied im Inner Wheel Club Olten-Niederamt. Eine «normale» Durchführung hat sie seither nur einmal erlebt, im Jahr 2019. 2020 wurde der Suppentag wegen der Pandemie in reduzierter Form bei der Suppenstube durchgeführt, 2021 wegen der Baustelle vor dem Coop City auf der Holzbrücke. Nun, 2022, soll wieder mal alles so sein wie eigentlich gewohnt.

Trotz ungewohnter Standorte in den beiden letzten Jahren: Der Suppentag fand sein Publikum, mehr als das sogar. Zita Schoch formuliert es nicht ohne Stolz so: «Seit wir vom Inner Wheel Club die Organisation übernommen haben, sind die Spendeneinnahmen laufend gestiegen – und zwar markant.» Sie führt das auf das Herzblut zurück, mit dem alle «Inner Wheelerinnen» jeweils am Werk seien. «Für unseren Klub ist das ein ganz wichtiges Projekt im Jahresverlauf, sämtliche Frauen sind auf irgendeine Weise involviert.» Ausserdem zapften sie ihr gesamtes Netzwerk an. Letztes Jahr wurden in Olten mehr als 8000 Franken eingenommen. Gesamtschweizerisch durfte sich die Schweizer Tafel anlässlich des Suppentages 2021 über einen Zustupf von rund 100000 Franken freuen.

Nach dem Rückzug der Credit Suisse 2018 seien sie gern in die Bresche gesprungen, erklärt Schoch. «Wir finden es eine sinnvolle Sache. Und es entspricht dem Vereinszweck, ein soziales Engagement an den Tag zu legen.» In der Stadt sichtbar ist der Inner Wheel Club jeweils auch mit einem Muttertagsstand. Dessen Einnahmen kommen stets dem jeweiligen Sozialprojekt der gerade amtierenden Präsidentin zugute.

Alles, was für den Suppentag benötigt wird, stellen lokale Sponsoren gratis zur Verfügung, seien das Nahrungsmittel, Infrastrukturen oder der genutzte Raum. In Olten, freut sich Schoch, klappe das «wunderbar». Der Anlass sei inzwischen in der Dreitannenstadt breit abgestützt. Denn: «Es soll wirklich der hinterste und letzte eingenommene Franken der Schweizer Tafel zugutekommen.» Grundsätzlich ist jeder Konsumentin und jedem Konsumenten überlassen, wie viel ihm das Erworbene wert ist. «Aber wir zählen natürlich auf die Grosszügigkeit der Besucherinnen und Besucher», sagt die Oltnerin.

Teil des Konzepts des Suppentags ist die Anwesenheit prominenter Persönlichkeiten am Stand. Kulturschaffende, Sportler sowie Politikerinnen und Politiker machen in Olten zum Beispiel ihre Aufwartung. Etwa Pedro Lenz und Kilian Ziegler, sämtliche Oltner Stadträte, die Solothurner Regierungsrätin Susanne Schaffner, die beiden EHCO-Spieler Simon Seiler und Lukas Lhotak und einige mehr. Angeboten werden heuer eine Tomatencreme- und eine Rüebli-Ingwer-Suppe, kredenzt vom Restaurant Astoria. Das Brot kommt von der Bäckerei Wälchli. Zahlreiche Backwaren werden von den Clubmitgliedern zubereitet. Kaffee und Tee sind ebenfalls im Angebot. Wer mag, kann sich sogar kurz setzen. Sitzgelegenheiten werden vorhanden sein.

Nachdenklich stimmende Zahlen

Dass der Suppentag einem Bedürfnis entspricht, mögen ein paar Zahlen veranschaulichen. Gemäss Angaben der Schweizer Tafel landen alleine in der Schweiz pro Jahr 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall. Die Stiftung rettet jährlich 4700 Tonnen einwandfreie, aber überschüssige Lebensmittel vor dem Verfall, und pro Tag verteilt sie 18 Tonnen Lebensmittel an über 500 soziale Institutionen und Abgabestellen. Bereits mit einer vergleichsweise bescheidenen Spende von 50 Franken können laut Zita Schoch 100 Kilogramm Lebensmittel gerettet und 200 Mahlzeiten generiert werden. Es sind Zahlen, die einen Besuch des Suppentages zweifellos nahelegen.

www.olten-niederamt.innerwheel.ch

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